Das Konzept des Mentalisierens

Mentalisieren ist die Fähigkeit, das eigene Verhalten oder das Verhalten anderer Menschen durch Zuschreibung mentaler Zustände wie etwa Wünsche, Bedürfnisse, Gefühle, Überzeugungen und Motive zu interpretieren.

Mentalisieren heißt: sich selbst von außen und andere von innen sehen und verstehen können.

In unseren alltäglichen Beziehungen kann es immer wieder zu Missdeutungen und Missverständnissen kommen, die wir mitunter als sehr irritierend erleben. Wir ziehen vielleicht voreilige Schlüsse daraus, was sich wiederum negativ auf unser emotionales Befinden auswirkt.

Die innere Welt (z.B. Gedanken, Überzeugungen, Gefühle und Phantasien) und die äußere Realität werden dann in ihrer Bedeutung als identisch erlebt. Erschreckende innere Bilder und subjektive psychische Erfahrungen (Albträume, Flashbacks, negative Gedanken, …) bekommen Realitätscharakter, z.B.: Ich habe Minderwertigkeitsgefühle, d.h. ich BIN von minderem Wert.

In die Mentalisierungsbasierten Psychotherapie arbeiten wir gezielt daran, von den direkt beobachtbaren und unmittelbar erlebten Wirkungen eines Verhaltens Abstand nehmen zu können und nach den dahinterliegenden Motiven und Repräsentationen zu fragen.

Mentalisierungsbasierte Gruppenpsychotherapie eignet sich besonders dazu, die soziale Wahrnehmung und soziale Kognition zu üben sowie die Mentalisierungsfähigkeit zu fördern.

Die soziale Kompetenz und die Lebensqualität sollen dadurch verbessert werden.

Gruppengröße max. 8 Teilnehmer, € 25 pro Sitzung

(Krankenkassen-Teilrefundierung und Kostenübernahme möglich)